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Anthroposophie – AnthroWiki

Anthroposophie wird nur dann recht verstanden, wenn sie in ihrer lebendigen Entwicklung gesehen wird. Sie strebt nicht an, «absolute Wahrheiten» zu geben, die für alle Zeiten gültig sein sollen, sondern rechnet damit, dass der Geist der Menschheit in beständiger Entwicklung ist und dass folglich diese Wahrheiten für künftige Zeitalter wieder in ganz anderer Form gegeben werden müssen.

 

Anthroposophie versteht sich als eine Methode der individuellen Bewusstseinsentwicklung. Ihre Grundlage ist ein erkenntniswissenschaftlich fundiertes Konzept der menschlichen Individualität[1], ist zudem “ausgebildeter Goetheanismus”.[2] Sie enthält Inhalte des Rosenkreuzertums, insofern diese von Rudolf Steiner ausgeführt worden sind[3], eine ausführliche Darstellung der Weltentwicklungsstufen sowie eine Auffasung von Wiederverkörperung und Schicksal, welche sich von vielen östlichen Ansätzen grundlegend unterscheidet.

 

Der heute weltweit vertretenen Anthroposophie entstammen fruchtbare Anregungen für vielfältigste Lebensbereiche, etwa für die Waldorfpädagogik und Heilpädagogik, die anthroposophisch erweiterte Medizin, die Heilmittel- und Kosmetikproduktion (Weleda, Wala), die biologisch-dynamische Landwirtschaft (Demeter), für praktisch alle Bereiche der Kunst (wie z.B. auch der Architektur), inklusive der neu aus der Anthroposophie hervorgegangenen Raumbewegungskunst Eurythmie, für die Dreigliederung des sozialen Lebens und das Finanzwesen (GLS Gemeinschaftsbank, Freie Gemeinschaftsbank), für die weitere Vertiefung der Goetheanistischen Naturwissenschaft, für die Christengemeinschaft als Bewegung für religiöse Erneuerung und für die laienpriesterliche Bewegung «Der freie christliche Impuls».

 

“Unter Anthroposophie verstehe ich eine wissenschaftliche Erfor­schung der geistigen Welt, welche die Einseitigkeiten einer bloßen Natur-Erkenntnis ebenso wie diejenigen der ge­wöhnlichen Mystik durchschaut, und die, bevor sie den Versuch macht, in die übersinnliche Welt einzudringen, in der erkennenden Seele erst die im gewöhnlichen Bewußtsein und in der gewöhnlichen Wissenschaft noch nicht tätigen Kräfte entwickelt, welche ein solches Eindringen ermöglichen.” (Lit.: GA 35, S. 66)

 

Anthroposophie (von griech. ἄνθρωπος ánthropos ‚Mensch‘ und σοφία sophίa ‚Weisheit‘) ist ein von Rudolf Steiner (*1861, †1925) begründeter „Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte“ (Lit.: GA 26, S. 14) und in diesem Sinn «Bewußtsein seines Menschentums» (Lit.: GA 257, S. 76). Während die überwiegend naturwissenschaftlich orientierte Anthropologie allein den äußerlich fassbaren Menschen beschreibt, will Anthroposophie darüber hinaus den nur innerlich erlebbaren seelischen und geistigen Menschen und die diesem durch konsequente Bewusstseinsschulung wahrnehmbare seelische und geistige Welt rein empirisch erforschen – ohne metaphysische Spekulation und unabhängig von jeglicher religiösen Dogmatik oder herkömmlichen Mystik. Rudolf Steiner hat die von ihm methodisch entwickelte Anthroposophie daher auch sinngemäß als anthroposophische Geisteswissenschaft bezeichnet, um auf die von ihm angestrebte, auf konkrete geistige Erfahrung gegründete, exakte wissenschaftliche Erforschung des Geistigen hinzuweisen. Schon sein erkenntnistheoretisches Hauptwerk, die «Philosophie der Freiheit» (Lit.:GA 4), trägt den Untertitel: Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode.

 

 

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Kategorien: Anthroposophie

Devachan – AnthroWiki

 

Das Devachan ist die Welt der geistigen Urbilder, die archetypische Welt[1]. In der jüdischen Kabbala wird sie Atziluth (hebr. ‏אֲצִילוּת‎ , Vornehmheit, Erhabenheit, Güte, Feuer) genannt und umfasst die oberste Triade der Sephiroth, nämlich Kether (Krone), Chochmah (Weisheit) und Binah (Verstand). Der geistigen Wahrnehmung offenbart sich diese Welt nicht primär in inneren Bildern, in Imaginationen, sondern durch Inspiration als tönend für das «innere Ohr» erlebte Sphärenharmonie, die sich auch in den Wirkungen des Klangäthers und in den Zahlenverhältnissen bei chemischen Reaktionen abbildet, und weiter dann als das innerlich erlebte Wort (Lit.: GA 94, S. 140).

“Deva heißt Gott und Chan heißt Gebiet,
Wohnung; Devachan bedeutet also Gottesgebiet. Insofern der
Mensch ein geistiges Wesen ist, hat er Anteil an der geistigen Welt.” (Lit.: GA 94, S. 134)

Die drei höchsten Regionen des Geisterlandes bilden gemeinsam das sog. höhere Devachan oder Arupa-Devachan (von skrt. Arupa = ungeformt, formlos) nach indisch-theosophischer Ausdrucksweise. Hier sind in aufsteigender Reihen die noch ungeformten Keimpunkte des Seelischen, des Lebendigen und des Physischen beheimatet.

 

Das Devachan gliedert sich in sieben deutlich voneinander unterscheidbare Bereiche. Die vier unteren Bereiche werden gemeinsam unter dem Begriff niederes Devachan zusammengefasst. Hier finden sich in aufsteigender Reihenfolge die ausgeformten geistigen Urbilder der physischen Welt, die Urbilder des Lebendigen und die Urbilder des Seelischen. Die vierte Region des Geisterlandes, die auch als Akasha bezeichnet wird, ist die Quelle der urbildlichen Gedanken. Weil man es hier mit ausgeformten Urbildern zu tun hat, wird das niedere Devachan auch als Rupa-Devachan bezeichnet (von skrt. Rupa = Form). Die drei untersten Regionen des niederen Devachans entsprechen dabei den drei äußersten Planetensphären, beginnend mit der Marssphäre; die vierte Region, in der die Quelle der urbildlichen Gedanken liegt, reicht bereits über das Planetensystem hinaus (Lit.: GA 141, S. 178ff).

 

Das Devachan ist die Welt der geistigen Urbilder, die archetypische Welt[1]. In der jüdischen Kabbala wird sie Atziluth (hebr. ‏אֲצִילוּת‎ , Vornehmheit, Erhabenheit, Güte, Feuer) genannt und umfasst die oberste Triade der Sephiroth, nämlich Kether (Krone), Chochmah (Weisheit) und Binah (Verstand). Der geistigen Wahrnehmung offenbart sich diese Welt nicht primär in inneren Bildern, in Imaginationen, sondern durch Inspiration als tönend für das «innere Ohr» erlebte Sphärenharmonie, die sich auch in den Wirkungen des Klangäthers und in den Zahlenverhältnissen bei chemischen Reaktionen abbildet, und weiter dann als das innerlich erlebte Wort (Lit.: GA 94, S. 140).

 

“Deva heißt Gott und Chan heißt Gebiet, Wohnung; Devachan bedeutet also Gottesgebiet. Insofern der Mensch ein geistiges Wesen ist, hat er Anteil an der geistigen Welt.” (Lit.: GA 94, S. 134)

 

Als Devachan oder Mentalplan wird in Anlehnung an die indisch-theosophische Terminologie das Geisterland, die geistige Welt im engeren Sinn, bezeichnet.

 

Botschaften übernommen von Devachan – AnthroWiki

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Kategorien: Geisteswelt

Geisteswelt

Die drei höchsten Regionen des Geisterlandes bilden gemeinsam das sog. höhere Devachan oder Arupa-Devachan (von skrt. Arupa = ungeformt, formlos) nach indisch-theosophischer Ausdrucksweise. Hier sind in aufsteigender Reihen die noch ungeformten Keimpunkte des Seelischen, des Lebendigen und des Physischen beheimatet.

 

Das Devachan gliedert sich in sieben deutlich voneinander unterscheidbare Bereiche. Die vier unteren Bereiche werden gemeinsam unter dem Begriff niederes Devachan zusammengefasst. Hier finden sich in aufsteigender Reihenfolge die ausgeformten geistigen Urbilder der physischen Welt, die Urbilder des Lebendigen und die Urbilder des Seelischen. Die vierte Region des Geisterlandes, die auch als Akasha bezeichnet wird, ist die Quelle der urbildlichen Gedanken. Weil man es hier mit ausgeformten Urbildern zu tun hat, wird das niedere Devachan auch als Rupa-Devachan bezeichnet (von skrt. Rupa = Form). Die drei untersten Regionen des niederen Devachans entsprechen dabei den drei äußersten Planetensphären, beginnend mit der Marssphäre; die vierte Region, in der die Quelle der urbildlichen Gedanken liegt, reicht bereits über das Planetensystem hinaus (Lit.: GA 141, S. 178ff).

 

Das Devachan ist die Welt der geistigen Urbilder, die archetypische Welt[1]. In der jüdischen Kabbala wird sie Atziluth (hebr. ‏אֲצִילוּת‎ , Vornehmheit, Erhabenheit, Güte, Feuer) genannt und umfasst die oberste Triade der Sephiroth, nämlich Kether (Krone), Chochmah (Weisheit) und Binah (Verstand). Der geistigen Wahrnehmung offenbart sich diese Welt nicht primär in inneren Bildern, in Imaginationen, sondern durch Inspiration als tönend für das «innere Ohr» erlebte Sphärenharmonie, die sich auch in den Wirkungen des Klangäthers und in den Zahlenverhältnissen bei chemischen Reaktionen abbildet, und weiter dann als das innerlich erlebte Wort (Lit.: GA 94, S. 140).

 

“Deva heißt Gott und Chan heißt Gebiet, Wohnung; Devachan bedeutet also Gottesgebiet. Insofern der Mensch ein geistiges Wesen ist, hat er Anteil an der geistigen Welt.” (Lit.: GA 94, S. 134)

 

Als Devachan oder Mentalplan wird in Anlehnung an die indisch-theosophische Terminologie das Geisterland, die geistige Welt im engeren Sinn, bezeichnet.

 

 

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Kategorien: Geisteswelt

12 Meister

Die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen oder Mahatmas, von den Theosophen auch Choans (tib. = Oberhaupt, Meister), Arhat (skr. „der Würdige“), “Bruderschaft von Shambala” oder einfach “ältere Brüder” der Menschheit genannt, bilden gemeinsam die sogenannte weiße Loge. Sie sind die Hüter des göttlichen Planes und fördern seine Verwirklichung während unserer planetarischen Entwicklung. Von den zwölf Meistern wirken stets sieben im Physischen, fünf bleiben im Geistigen. Inkarniert sich der achte, so wird sich der erste nicht inkarnieren. (Lit.: GA 264, S. 199ff)

Ob auch der christliche Mystiker Meister Eckhardt und der häufig gerühmte Paramahansa Yogananda jeweils als Meister-Individualitäten anzusehen sind, muss vorerst dahinstehen.

Meister Morya: Kraft Meister Kuthumi: Weisheit Meister Saint-Germain: an ihn wendet man sich in Schwierigkeiten des täglichen Lebens Meister Jesus: das Intimere im Menschen.”

Von den sieben irdisch verkörperten Meistern wirken zwei im Westen, nämlich Meister Jesus, der der wiederverkörperte Zarathustra ist, und Christian Rosenkreutz, der später als Graf von Saint-Germain wiederkam. Zwei Meister sind im Osten tätig, Kuthumi und Morya, und zwei weitere in der Mitte, im Mittelmeergebiet, der sogenannte venezianische Meister und Hilarion; der Siebente (Meister Serapis) „geht mitten durch.“

Die zwölf Meister sind Teile einer gemeinsamen zwölfgliedrigen Wesenheit und entsprechen deren zwölf Wesensgliedern. Von den sieben irdisch inkarnierten Meistern repräsentiert einer die Vollkommenheit des physischen Leibes und die Harmonie aller seiner Organe, ein anderer die Harmonie der Temperamente, also des Ätherleibs, ein weiterer verkörpert das harmonisch ausgeprägte Wissen des Astralleibs, ein vierter drückt diese Harmonie empfindungsmäßig durch die Empfindungsseele aus, der fünfte verstandesmäßig durch die Verstandes- oder Gemütsseele, ein sechster vollkommen bewusst durch die Bewusstseinsseele und der siebente, der der Diener der anderen sechs ist und von ihnen beherrscht wird[2], steht für das Ich und beherrscht seinerseits die fünf anderen, die er zur Verkörperung bringt. Diese fünf entsprechen den höheren geistigen Wesensgliedern: der 8. Manas, der 9. Buddhi, der 10. Atma, der 11. dem Heiligen Geist und der 12. dem Sohn.

Die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen oder Mahatmas[1], von den Theosophen auch Choans (tib. = Oberhaupt, Meister), Arhat (skr. „der Würdige“), “Bruderschaft von Shambala” oder einfach “ältere Brüder” der Menschheit genannt, bilden gemeinsam die sogenannte weiße Loge. Sie sind die Hüter des göttlichen Planes und fördern seine Verwirklichung während unserer planetarischen Entwicklung. Von den zwölf Meistern wirken stets sieben im Physischen, fünf bleiben im Geistigen. Inkarniert sich der achte, so wird sich der erste nicht inkarnieren. (Lit.: GA 264, S. 199ff)

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Kategorien: Weihnachtsbotschaft

Luzifer

(aus lat. lux = Licht und ferre = bringen), im Lateinischen auch der poetische Name des Morgensterns, also der Venus, wörtlich der «Träger des Lichts», der lichtvolle rote Teufel, oft auch als Diabolos (griech. Διάβολος, Diàbolos = Durcheinanderwerfer, Verwirrer, von Διά-βαλλειν, dia-balläin = durcheinanderwerfen) bezeichnet und nach Rudolf Steiner identisch mit dem im Koran genannten Iblis, wird in der Bibel durch die Schlange symbolisiert, die sich in das Paradies schleicht und den Menschen verführt, vom «Baum der Erkenntnis» zu essen. Oft wird Luzifer auch als geflügelter Drache dargestellt; in der Vision des Ezechiel auch als geflügelter Stier.

 Die Venus zeigt sich ähnlich wie der Mond, die Wohnstätte Jahves, in periodisch wechselnden Phasen. Nur die voll leuchtende Venusscheibe wirkt ebenso wie der Vollmond auf den unteren Menschen; die Viertel wirken auf den Brustmenschen und wenn die Venus ähnlich dem Neumond nur geistig wirkt, ergreift sie, d.h. die luziferischen Kräfte, den Kopfmenschen. Das gilt besonders im Fall eines Venus-Durchgangs, bei dem die Venus unmittelbar vor die Sonnenscheibe tritt.

 

“Es gab mächtige Wesenheiten während der alten Mondenentwickelung, hochstehende Geister, die aber in einer gewissen Beziehung während dieser Mondenentwickelung doch nicht ihren Entwickelungsabschluß erlangt hatten. Unter diesen hochstehenden Geistern war eine Schar, die gleichsam unter einem Anführer stand und die, als die Mondenentwickelung zu Ende war, nicht ihr Entwickelungsziel erreicht hatte, daher es auch nicht erreicht hatte, als die Erde begann mit ihrer Entwickelung. Diese Schar griff nun ein in die Erdenentwickelung, wirkte mit bei der Führung der Menschheit, aber im Innern mit der tragischen Sehnsucht nach einem aus der gesamten alten Mondenentwickelung — in dem Sinne, wie es in der «Geheimwissenschaft» dargestellt worden ist — herausgeworfenen Stern des Weltenalls. Wir haben mächtige, hohe, bedeutende Wesen unter ihrem Führer innerhalb unserer geistigen Erdenentwickelung, die wirklich diese Sehnsucht nach einem Stern da draußen im Weltenall in sich tragen, den sie als ihre wahre Heimat betrachten, auf dem sie aber nicht sein können, weil sie den Mond verlassen und auf die Erde gehen mußten, ohne ihre Entwickelung abgeschlossen zu haben. Das sind die Scharen, die unter Luzifer stehen, und Luzifer selber wirkt in der Erdenentwickelung mit der fortwährenden Sehnsucht in seinem Innern nach seiner wahren Heimat, nach dem Venus-Stern draußen im Weltenall. Das ist der hervorstechendste Zug in der luziferischen Wesenheit, wenn wir sie kosmisch betrachten. Und das hellseherische Bewußtsein lernt eigentlich das, was im Venus-Stern charakterisiert ist, dadurch kennen, daß es in Luzifers Seele hineinschaut und dadurch innerhalb der Erde die tragische Luzifersehnsucht hat, wie ein wunderbares kosmisches Heimweh nach dem Sterne Phosphoros, Luzifer oder Venus. Denn alles, was Luzifer abgeworfen hat wie eine Schale, was beim alten Mondentod aus den luziferischen Wesen abgestiebt ist, wie abstiebt von der Menschenseele beim Tode der physische Leib, das glänzt vom Himmel herunter als die Venus.” (Lit.: GA 129, S. 91)

 

“So leben auf der Venus auch Wesenheiten, die zwischen den Menschen und den Sonnen­wesenheiten stehen. Sie bewohnen die Venus und können sogar wirksam werden auf der Erde. Sie werden wirksam im menschlichen Leibe. Diese Wesenheiten nennen wir luziferische Wesenheiten. Sie haben in gewisser Weise ihre Heimat auf der Venus. Daher nennt man die Venus auch «Luzifer».” (Lit.: GA 98, S. 186)

 

Die biblische Schöpfungsgeschichte beginnt mit ihrer Schilderung etwa zu jenem Zeitpunkt, wo sich im Zuge der Erdentwicklung während der sogenannten hyperboräischen Zeit die Sonne von der Erde trennte. Die erhabensten geistigen Wesenheiten gingen damals mit der Sonne heraus, während auf Erden gleichzeitig die Bildung des Menschen vorbereitet wurde. Nicht alle über dem Menschen stehenden geistigen Wesen waren aber schon so weit, dass sie mit der Sonne hätten gehen können. Für sie wurden mit Merkur und Venus geeignete Wohnstätten zwischen Erde und Sonne geschaffen. Luzifer und seine Scharen fanden auf der Venus ihre neue Heimat:

 

Luzifer (aus lat. lux = Licht und ferre = bringen), im Lateinischen auch der poetische Name des Morgensterns, also der Venus, wörtlich der «Träger des Lichts», der lichtvolle rote Teufel, oft auch als Diabolos (griech. Διάβολος, Diàbolos = Durcheinanderwerfer, Verwirrer, von Διά-βαλλειν, dia-balläin = durcheinanderwerfen) bezeichnet und nach Rudolf Steiner identisch mit dem im Koran genannten Iblis, wird in der Bibel durch die Schlange symbolisiert, die sich in das Paradies schleicht und den Menschen verführt, vom «Baum der Erkenntnis» zu essen. Oft wird Luzifer auch als geflügelter Drache dargestellt; in der Vision des Ezechiel auch als geflügelter Stier.

 

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Wie erkennt man die Dualseele?

Wie erkenne ich meine Dualseele –

Ich die ich dachte, dass ich so stark geworden bin, stehe manchmal da in meiner ganzen Schwäche und überwältigt vom Schmerz. Und ja, immer wenn man denkt jetzt…ja jetzt kommt der entscheidende Schritt, da zieht er sich zurück und schleudert dich wieder mit voller Wucht in die Tiefe…und da liegst Du erstmal und beklagst dies alles, möchtest nur noch weg…und man schwört sich, jetzt ist es genug, ich will nicht mehr, ich gehe alleine weiter. Du berappelst dich wieder bis…ja bis dann wieder ein Echo von ihm kommt, und ehe Du nachdenken kannst, fängt alles wieder von vorne an.

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Originaltext von Erika Flickinger

Hintergrund: „Death blue spirit (Ghost)“ von Oliver C.Mallorca , skapheandros  talk to me – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Death_blue_spirit_(Ghost).jpg#/media/File:Death_blue_spirit_(Ghost).jpg

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Wissen für Weihnachten

Das wahre Weihnachtswunder
oder
Warum Jesus zwei Mal geboren wurde

Vor  vielen  tausend  Jahren  musste  der  Allerhöchste  ansehen,  wie  seine  Menschenkinder
sich  immer  mehr  von  ihm  entfernten  und  seine  Gebote  missachteten.  Ja,  sogar  seine
eigenen  Söhne  achteten  ihn  nicht  mehr und wandten sich der irdischen Welt so
vollkommen zu, dass sie darüber ihre Herkunft vergaßen.

Da  kam  eine  riesige  Regenflut  über  die  Erdenbewohner  und  bis  auf  einige  wenige
verschwanden alle Menschen aus ihrem irdischen Dasein.
Diejenigen,  die  sich  mit  des  Höchsten  Hilfe  retten  durften,  versprachen  ihm  treue
Gefolgschaft  und  Wohlverhalten,  aber  wie  Ihr  Euch  denken  könnt,  wurden  diese
Versprechen nicht lange eingehalten.  Und  wieder  war  der  Allerhöchste  erzürnt  und
enttäuscht und gedachte, sich von den Menschen nun endgültig zu entfernen.

Da  taten  sich  sieben  hohe  Wesen  aus  seiner  engsten  Umgebung  zusammen  und  sagten:
„Nun hat  unser  allerhöchster  Vater  so  viele  tausend  Jahre  gesorgt  und  gewirkt.  Es  darf
dieses Schaffen nicht umsonst gewesen sein. Wir müssen etwas unternehmen.“
Und so saßen sie lange zusammen und als sie sich in ihren Gedanken so innig vereinten,
da kam eine große Kraft und Erleuchtung über sie und sie erkannten, dass nur einer von
ihnen selbst die Rettung der Menschen bewirken könnte. Aber wer sollte das sein? Und
wie sollte das geschehen?

Hochaltar_Karlskirche„Wir  müssen  das  Denken  und  Streben  der  Menschen  verändern  und  deswegen  sollte
einer unter die Erdenbewohner gehen, der schon Erfahrung mit dem Erdenbewusstsein
hat“,  sagte  einer  von  ihnen  und  alle  blickten  auf  den  großen  JAHWE.  Doch  der  senkte
sein  Haupt  und sprach:  „Ich  werden helfen,  die  Voraussetzungen zu  schaffen,  aber  ich,
der Herr des lunaren Kosmos, ich kann mich keinesfalls in irdische Gefilde begeben.
Da schwiegen alle und lenkten ihre Sinne zum göttlichen Vater, der ihre Zusammenkunft
natürlich längst bemerkt hatte.

Und so geschah es, dass sich einer erhob,  seinen Strahlenkranz ausbreitete und sprach:
„ICH  BIN  ES. Ich  werde  auf  die  Erde  gehen und  den Menschen die  Heilung bringen, die
sie brauchen,  um den Weg zurück in ihre göttliche Ursprungswelt finden zu können.“

Das wahre Weihnachtswunder Seite 2

Das wahre Weihnachtswunder Seite 3

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Kategorien: Weihnachtsbotschaft
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330px-Steiner_um_1905Diese Erzählung wurde am 3. Dezember 2014 niedergeschrieben, eingegeben vom liebevollen Geist des eingeweihten Meisters Peter Deunov und Mikhael Aivanhov. Rudolf Steiner soll währenddessen an ihrer Seite gestanden haben und, wie sie sagten, habe er gelächelt ...

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